MCP-Werkzeuge verstehen und verwalten
MCP (Model Context Protocol) ist die Schnittstelle, über die Intra AI viele Integrationswerkzeuge entdeckt und ausführt. Als Benutzer arbeiten Sie mit benannten Aktionen im Agenten-Builder und Chat; Server, Plugins, Freigaben und Laufzeitstatus verwaltet Ihre Administration.
Aktionsauswahl für Agentenfähigkeiten und Integrationswerkzeuge
Beispielinstanz mit Beispieldaten. Sichtbare Funktionen hängen von Ihrer Rolle und Konfiguration ab.
Als Benutzer mit MCP-Werkzeugen arbeiten
- Verbinden Sie unter Integrationen das benötigte persönliche Konto.
- Öffnen Sie im Agenten-Builder Werkzeuge und wählen Sie die benötigten Aktionen.
- Starten Sie mit einer lesenden Aufgabe und nennen Sie Ziel und Grenzen genau.
- Prüfen und bestätigen Sie schreibende Aktionen, wenn ein Dialog erscheint.
- Öffnen Sie im Chat die Werkzeuggruppe oder den Werkzeug-Inspektor, um Eingabe, Ergebnis, Dauer und Fehler zu prüfen.
Ein Agent sieht nur freigegebene Werkzeuge. Bei großen Katalogen kann die Plattform zunächst nur Such- und Beschreibungswerkzeuge anbieten und passende Definitionen bei Bedarf laden. Deshalb muss nicht jedes Werkzeug gleichzeitig im Modellkontext stehen.
Status und Fehler im Chat
Tool-Aufrufe erscheinen gruppiert. Der Inspektor zeigt Ablauf, Eingabe und Ergebnis; sensible oder sehr große Werte können gekürzt oder ausgelassen sein. Häufige Meldungen unterscheiden unter anderem Zeitüberschreitung, Rate Limit, abgelaufene Anmeldung, nicht erreichbaren Dienst, ungültige Parameter und nicht freigegebene Werkzeuge.
Bei einer schreibenden Aktion mit unklarem Ausgang wiederholen Sie sie nicht sofort. Prüfen Sie zuerst im Zielsystem, ob sie bereits wirksam wurde.
Für Manager und Administratoren
Die verfügbaren Verwaltungsansichten hängen von Rolle und delegierten Manager-Rechten ab. Eine Administration kann Serverstatus und entdeckte Werkzeuge prüfen, geänderte Werkzeug-Fingerprints freigeben, Laufzeit-Plugins neu laden und Analyseinformationen einsehen. Ein Manager sieht nur ausdrücklich delegierte Bereiche; das Audit-Protokoll bleibt Admins vorbehalten.
Neue oder geänderte Werkzeugdefinitionen können bis zur Freigabe zurückgehalten werden. Das verhindert, dass eine unerwartete Beschreibung oder ein geändertes Schema sofort von Agenten verwendet wird. Ein Reload kann laufende oder neue Aufrufe beeinflussen und gehört in ein geplantes Wartungsfenster.
Ein MCP-Werkzeug für Agenten freigeben
- Prüfen Sie, ob Server beziehungsweise Runtime gesund sind.
- Prüfen Sie Name, Beschreibung, Eingabe- und Ausgabeschema sowie Lese-/Schreibkennzeichnung.
- Genehmigen Sie einen erwarteten Fingerprint-Wechsel nur, wenn er zur bereitgestellten Plugin-Version gehört.
- Geben Sie das Werkzeug gezielt für den Agenten frei.
- Testen Sie Authentifizierung, einen Lesefall, Fehlerdarstellung und gegebenenfalls die Bestätigung einer Schreibaktion.
Verfügbarkeit
MCP-Server und Runtime-Plugins werden durch die Deployment-Konfiguration festgelegt. Ein Eintrag in einer Konfigurationsdatei ist allein kein Beweis, dass der Dienst erreichbar oder sein Werkzeug genehmigt ist. Testzugänge enthalten keine Konnektoren. Bestimmte Plugins, etwa FILERO, sind nur auf dafür eingerichteten Instanzen verfügbar.
Probleme lösen
- Server nicht konfiguriert: Deployment-Konfiguration und Laufzeitadresse prüfen.
- Integration nicht verfügbar: Plugin-Status, Funktionsschalter und Instanzzuordnung prüfen.
- Anmeldung abgelaufen: Benutzer verbindet das Konto erneut.
- Werkzeug zurückgehalten: Admin prüft den Fingerprint und die erwartete Plugin-Version.
- Laufzeit ausgelastet oder nicht erreichbar: Gesundheitsstatus und Laufzeitprotokolle prüfen; nicht blind wiederholen.
- Schreibrecht für Sub-Agent fehlt: Werkzeug ausdrücklich delegieren; Instanz muss delegierte Schreibvorgänge erlauben.
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